Kaufpreise steigen – Verkaufszahlen fallen

(srb) Der Stuttgarter Wohnungsmarkt ist leergefegt. Im ersten Halbjahr 2018 liegen die Verkaufszahlen weit hinter denen der vergangenen Jahre, so der Gutachterausschuss der Landeshauptstadt.

Nur 119 Neubauwohnungen wurden im ersten Halbjahr 2018 in Stuttgart verkauft. Zum Vergleich: In 2016 waren das 366 Einheiten und im letzten Jahr immerhin noch 225. „Es fehlt nicht an der Nachfrage“ so Michael Barth, Geschäftsführer bei Dr. Bolz Immobilien in Stuttgart, „aber es fehlt am Angebot von Objekten“. Es liegt auf der Hand, dass sich dieses Ungleichgewicht auf die Kaufpreise auswirkt. So liegt der durchschnittliche Kaufpreis für Neubauwohnungen in der ersten Jahreshälfte bei 6.485 Euro in damit rund 500 Euro über den Durchschnittspreisen von 2017 (5.976 Euro).

Auch im Bestand rückläufige Verkaufszahlen

Auch bei gebrauchten Wohnungen waren es im ersten Halbjahr mit 1.161 verkauften Einheiten weniger als sonst, lange Zeit üblich waren laut Gutachterausschuss etwa 1.300 Verkäufe für diesen Zeitraum. Auch in diesem Segment haben die Kaufpreise weiter angezogen, wenn auch nicht mehr ganz zu stark wie in den letzten Jahren. Der Durchschnittspreis für Bestandswohnungen in Stuttgart liegt im zweiten Quartal 2018 bei 3.674 Euro. Im Vergleichszeitraum des Vorjahres liegt dieser Wert noch bei 3.386 Euro. Um einiges mehr berappen muss, wer in die Innenstadt will – dazu zählen neben Stuttgart-Mitte auch die Bezirke Ost, Süd, West und Nord sowie Kaltental und Botnang. Hier liegt der mittlere Preis für eine Eigentumswohnung aktuell bei 4.327 Euro. In allen Segmenten und in allen Stadtteilen muss nach Einschätzung des Gutachterausschusses mit weiteren Preissteigerungen gerechnet werden.

Anzumerken ist, dass die genannten Preise die tatsächlich zwischen Käufer und Verkäufer vereinbaren Kaufpreise widerspiegeln. Diese Daten werden von den Notaren an den Gutachterausschuss übermittelt, der daraus seinen Marktbericht erstellt. Im Gegensatz dazu sind die in den verschiedenen Immobilienportalen oder in Zeitungsanzeigen aufgeführten Preise i.d.R. die Wunschvorstellungen der Verkäufer.

(Quelle: Stuttgarter Nachrichten, 06.09.2018)

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