Bundesbank warnt vor Risiken

(srb) In dieser Woche hat die Deutsche Bundesbank ihren Finanzstabilitätsbericht 2017 vorgelegt. Darin weisen die Bundesbanker auf die hohen Immobilienpreise hin und die damit verbundenen Finanzierungsrisiken. Von einer „Preisblase“ ist aber nicht die Rede.

 

Für das Jahr 2016 ergaben die Modellrechnungen der Bundesbank, dass  Wohnimmobilien in den Städten zwischen 15 und 30 Prozent überbewertet sein könnten.  Dies ist deshalb von nicht zu unterschätzender Bedeutung, weil Immobilienkredite wichtig für die Finanzstabilität sind: Die Hälfte aller Kredite deutscher Banken an Privatleute und zwei Drittel der Verschuldung von  Haushalten resultieren aus solchen Finanzierungen. Allerdings haben sich Kreditwachstum und Kreditvergaben nicht auffällig erhöht.

Risiko Zinsänderungen

Für Verbraucher und Banken sind nach Einschätzung der Bundesbank die Risiken aus der Wohnimmobilienfinanzierung  noch begrenzt. Dies könnte sich allerdings im Falle von Zinssteigerungen rasch ändern. „Die Banken müssen  sich vor allem für den Fall eines Zinsanstiegs rechtzeitig wappnen!, so Bundesbank-Vorstandsmitglied Andreas Dompert. Zwar könnten steigende Zinsen die Stabilität des deutschen Finanzsystems mittelfristig stärken, so Dompert. Bei einem schnellen und starken Zinsanstieg könnte allerdings genau das Gegenteil passieren.

Problem Eigenkapitalrendite

Ein weiteres Problem sieht die Bundesbank in der geringen Eigenkapitalredite vieler deutscher Banken und Sparkassen. Diese lag im Jahr 2016 bei 2,1 Prozent und damit im europaweiten Vergleich am unteren Ende. „Diese geringe Ertragskraft könnte den Anreiz erhöhen, vermehrt Risiken einzugehen, um so höhere Erträge zu erwirtschaften“, fürchtet Andreas Dompert. Und dieses Risiko steige mit anhaltenden Niedrigzinsen.

Durch die lang anhaltende Phase niedriger Zinsen haben sich aber auch Risiken für Kreditnehmer aufgebaut. Immerhin wächst die deutsche Wirtschaft bereits das achte Jahr in Folge. Dies führte zu einer sehr hohen Bewertung vieler Kapitalanlagen. Andererseits ist der Anteil niedrig verzinster Anlagen in den Bilanzen der Banken und Versicherungen stetig gestiegen. „In diesem vorteilhaften Umfeld sind die Marktteilnehmer anfällig gegenüber unerwarteten Entwicklungen“, so Claudia Buch, Vizepräsidentin der Deutschen Bundesbank. Risiken aus Neubewertungen, Zinsänderungen und Kreditausfällen könnten gleichzeitig eintreten und sich gegenseitig verstärken.

Finanzmarktreformen auf dem Weg

Um die Risiken einzugrenzen wurden seit Beginn der Finanzkrise zahlreiche Finanzmarktreformen auf den Weg gebracht. Diese sollen nun überprüft werden, heißt es in dem Bericht. Ziel der Reformen ist, dass künftig die Kosten von Krisen nicht durch den Steuerzahler getragen werden, sondern durch die Eigentümer und die Kreditgeber.

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