Teures Pflaster Stuttgart

(srb) Der Gutachterausschuss der Stadt Stuttgart hat seinen Grundstücksmarktbericht 2018 vorgelegt.  Die darin enthaltenen Zahlen basieren auf den von den Notariaten an den Ausschuss gemeldeten Kaufvertragsdaten. Die Ergebnisse bilden deshalb die Realität weit besser ab als die Zahlen von Immobilienbörsen, Verbänden oder Instituten.

Im vergangenen Jahr wurden beim Gutachterausschuss mit 5085 Verträgen 11% weniger Verträge als im Jahr zuvor registriert. Damit wurde der niedrigste Wert seit Beginn der vollständigen Erfassung im Jahre 1985 erreicht. Trotz der niedrigeren Anzahl von Kaufverträgen gab es beim Geldumsatz einen Zuwachs von 178 Millionen auf 3,58 Milliarden Euro, was einer Steigerung von  5% entspricht. In dieser Umsatzsteigerung spiegelt sich neben der Preissteigerung auch die gestiegene Anzahl von großvolumigen Kaufverträgen wider. So wurden drei Kaufpreise  mit mehr als 100 Millionen Euro, acht Verkäufe mit einem Volumen zwischen 50 und 100 Millionen Euro und vier weitere Verkäufe mit Preisen von über 30 Millionen Euro registriert.

Preise kennen nur eine Richtung

In den Marktsegmenten bebauter Wohnbaugrundstücke war die Preisentwicklung im vergangen Jahr mit einem Plus von 11% bei Einfamilienhäusern, 9% bei Zwei- bis Dreifamilienhäusern und 7% bei Mehrfamilienhäusern weiter steigend. Der Geldumsatz in diesem Bereich lag mit 600 Millionen Euro 2 % über dem Vorjahreswert.

Die Preise für Eigentumswohnungen stiegen im Vergleich zum Jahr 2016 im Wiederverkauf um durchschnittlich 11% und bei Neubauwohnungen um rund 8%. Der Durchschnittswert für alle gehandelten Wohnungen in Stuttgart lag bei 3949 Euro je Quadratmeter Wohnfläche. Für Neubauwohnungen wurden im Mittel 5899 Euro und für Wohnungen im Wiederverkauf 3386 Euro je Quadratmeter Wohnfläche bezahlt. Der Spitzenpreis von 16941 Euro je Quadratmeter Wohnfläche wurde 2017 für eine Wohnung in Stuttgart-Nord bezahlt. Insgesamt wurden im Segment Wohnungs- und Teileigentum 3474 Verkäufe registiert, was einem Rückgang von 14% gegenüber dem Vorjahr entspricht. Kräftig erhöht haben sich auch die Bodenrichtwerte mit Steigerungsraten bis zu 15%.

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